Port nach Geräteanleitung wählen
Modbus TCP gemäß SolarEdge-Anleitung aktivieren, gegebenenfalls über SetApp und mit Installateurrechten. Port 1502 und Unit-ID 1 sind PV-Flow-Vorgaben; die reale Konfiguration ist maßgeblich. Unterschiedliche IP-Adressen verursachen keine Portkollision nur weil beide 502 nutzen.
SunSpec ist kein Vollzugriff auf jedes System
Der generische Parser liest nur bestimmte SunSpec-Modelle. Herstellerabhängige Batterie-/Energy-Bank-Register, Backup-Status und SolarEdge-EV-Charger-Steuerung sind damit nicht automatisch integriert. Auch BYD ist keine pauschale SolarEdge-Batterieempfehlung.
Aggregierte Leistung statt Moduldiagnose
Die Schnittstelle liefert aggregierte Wechselrichterwerte, keine allgemeine Einzelmoduldiagnose. AC-Leistung eines Hybridgeräts kann Batteriebeiträge enthalten und darf nicht ungeprüft als reine Solarerzeugung gelten.
Verbindung und Voraussetzungen
Die ESP32-Netzwerkbrücke bringt deine lokalen Messwerte in die betreute PV-Flow-Cloud. Dort laufen Dashboard und Laderegelung — ein eigener Server ist nicht nötig. Die Brücke benötigt Internet und Zugriff auf die lokalen Geräte. Cloud-OCPP-, Herstellercloud- und Fahrzeugcloud-Pfade haben ihre jeweils eigene Verbindung. Bei Verbindungsproblemen prüfst du den Status von Brücke und Wallbox; das Verhalten während eines Ausfalls hängt vom Adapter und dem zuletzt übertragenen Befehl ab.
Für Solarladen ergänzt die vollständige Haus-Netzflussmessung deine PV-Werte: Bezug und Einspeisung, korrektes Vorzeichen und ein aktueller Datenstand. Ein passender Wechselrichter-Smart-Meter kann diese Werte liefern; alternativ ergänzt du einen geeigneten Netzzähler. So berücksichtigt die Regelung alle Phasen und den gesamten Haushalt.
Quellen und dein nächster Schritt
In der Modellansicht findest du die Schnittstellenreferenzen und den jeweiligen Funktionsumfang. Bereite die Einrichtung mit den passenden Gerätedaten vor. Entdecke auch Einrichtung und Brückenvoraussetzungen, Wallboxvarianten und Netzmessgeräte.
