Wallbox · Anleitung und Einordnung

Phoenix Contact EVSE mit PV-Flow — Registerprofil prüfen

Nutze das passende EM-CP-PP-ETH-EVSE-Registerprofil für PV-Flow. Hier findest du Modbusdaten und die Schritte zur manuellen Einrichtung.

Anleitung aktualisiert am 14.10.2026.

Deine Anbindung im Überblick

Softwareanbindung verfügbar

Modbussteuerung für das EM-CP-PP-ETH-EVSE-Registerprofil.

Die Softwareanbindung ist da. Die Anleitung zeigt dir die passende Modellvariante, nötige Einstellungen und den Weg zur Einrichtung.

Lokal über ATOM S3R → PV-Flow-Cloud

Das brauchst du für die Einrichtung

  • Modell, Firmware und Schnittstelle mit dem passenden Geräteprofil abgleichen.

    Die Grundlage für Solarladen ist eine aktuelle Messung von Netzbezug und Einspeisung am gesamten Hausanschluss, mit korrektem Vorzeichen und allen Phasen. Ein vorhandener Wechselrichter-Smart-Meter kann sie liefern; alternativ ergänzt du einen passenden Netzzähler. So wird aus deinen Messwerten die Grundlage für die Überschussregelung.

    Modell- und Integrationsvarianten

    Wähle die Variante, die zu deinem Modell und deiner Firmware passt. Gleiche Port und Unit-ID mit deinen Geräteeinstellungen ab.

    EM-CP-PP-ETH · passendes Modbusprofil

    Softwareanbindung verfügbar

    Modbussteuerung für das EM-CP-PP-ETH-EVSE-Registerprofil.

    Lokal über ATOM S3R → PV-Flow-Cloud

    Protokoll
    Modbus TCP (Phoenix)
    Portvorgabe
    502
    Unit-ID-Vorgabe
    180
    Schnittstellen, Quellen und Teststand
    • PV-Flow-Schnittstellenimplementierung · Implementierung

      Softwarepfad für Modbus TCP (Phoenix); passende Modell- und Firmwareangaben findest du in der Variantenansicht.

      backend/app/charging/adapters/phoenix_adapter.py

    CHARX / andere Phoenix-Ladecontroller · individuelle Registerprüfung

    Individuell prüfen

    Mit Modell, Firmware und Schnittstellendaten lässt sich die passende Variante individuell prüfen.

    Lokal über ATOM S3R → PV-Flow-Cloud

    Protokoll
    Modbus TCP (Phoenix)
    Schnittstellen, Quellen und Teststand
    • Hersteller-/Protokolldokumentation · Dokumentation

      Hersteller-/Protokollbeschreibung der Schnittstelle.

      Quelle öffnen

    Controller statt Markenname

    Phoenix Contact liefert EVSE-Controller und weitere Ladekomponenten. CHARX connect bezeichnet auch Anschlusskomponenten und beweist keinen steuerbaren Modbuscontroller. Der PV-Flow-Adapter zielt auf das EM-CP-PP-ETH-Registerprofil.

    Konkrete Register vergleichen

    Der Adapter nutzt Unit-ID 180, Statusregister 100, Stromlimitregister 300 und Freigaberegister 400. Ein anderer Phoenix-Controller mit einem Modbusport ist nicht automatisch registerkompatibel. Fehlende Schnittstellen lassen sich nicht pauschal durch ein Firmwareupdate nachrüsten.

    Manuelle Einrichtung

    Dieser Pfad wird manuell konfiguriert; automatische Erkennung und Phasenumschaltung sind keine Zusagen. Gerätehandbuch, Netzwerkeinstellungen und fachgerecht gesetzte Ladegrenzen bleiben maßgeblich.

    Verbindung und Voraussetzungen

    Die ESP32-Netzwerkbrücke bringt deine lokalen Messwerte in die betreute PV-Flow-Cloud. Dort laufen Dashboard und Laderegelung — ein eigener Server ist nicht nötig. Die Brücke benötigt Internet und Zugriff auf die lokalen Geräte. Cloud-OCPP-, Herstellercloud- und Fahrzeugcloud-Pfade haben ihre jeweils eigene Verbindung. Bei Verbindungsproblemen prüfst du den Status von Brücke und Wallbox; das Verhalten während eines Ausfalls hängt vom Adapter und dem zuletzt übertragenen Befehl ab.

    Für Solarladen ergänzt die vollständige Haus-Netzflussmessung deine PV-Werte: Bezug und Einspeisung, korrektes Vorzeichen und ein aktueller Datenstand. Ein passender Wechselrichter-Smart-Meter kann diese Werte liefern; alternativ ergänzt du einen geeigneten Netzzähler. So berücksichtigt die Regelung alle Phasen und den gesamten Haushalt.

    Arbeiten an Sicherungskasten, Wallbox, RS485-Anschlüssen und Netzleitungen gehören ausschließlich in die Hände einer Elektrofachkraft. Die unten beschriebene Softwarekonfiguration ersetzt weder die Herstelleranleitung noch die elektrische Abnahme.

    Quellen und dein nächster Schritt

    In der Modellansicht findest du die Schnittstellenreferenzen und den jeweiligen Funktionsumfang. Bereite die Einrichtung mit den passenden Gerätedaten vor. Entdecke auch Einrichtung und Brückenvoraussetzungen, Wallboxvarianten und Netzmessgeräte.

    Einrichtung und Prüfung

    Diese Schritte führen dich durch die Softwarekonfiguration. Halte Gerätezugang und Verbindungsdaten bereit; elektrische Installationen übernimmt eine Fachkraft.

    1. 1. Modell und Schnittstelle prüfen

      Typenschild, Firmware und Kommunikationsmodul mit dem Gerätehandbuch abgleichen. So findest du das passende Geräteprofil.

    2. 2. Lokale Verbindung vorbereiten

      Die benötigte Schnittstelle gemäß Herstelleranleitung freischalten. Lokale IP und tatsächlich eingestellten Port/Unit-ID notieren; bei Bedarf DHCP-Reservierung im Router setzen.

    3. 3. In PV-Flow konfigurieren

      Den passenden Hersteller- und Protokolleintrag auswählen und die tatsächlichen Verbindungsdaten der Variante eintragen. Die ESP32-Brücke muss das Gerät erreichen und mit der PV-Flow-Cloud verbunden sein.

    4. 4. Werte und Voraussetzungen prüfen

      Messwerte, Vorzeichen und Aktualität mit der Geräteanzeige abgleichen. Für Ladesteuerung zusätzlich Netzfluss, Wallbox, Fahrzeugfähigkeit und elektrische Grenzen prüfen. Danach kannst du einen bewussten Ladeversuch durchführen und die Rückmeldungen beobachten.

    Häufige Fragen

    Wie starte ich mit meinen vorhandenen Geräten?

    Wähle die passende Modell- und Schnittstellenvariante. Halte Firmware, Gerätezugang und Verbindungsdaten bereit und folge der Anleitung. Für Solarladen ergänzt du die vollständige Haus-Netzflussmessung und eine passende Wallbox; mit dem Energie-Dashboard kannst du auch ohne Wallbox beginnen.

    Was bedeutet der Status meiner Modellvariante?

    „Softwareanbindung verfügbar“ bezeichnet den implementierten Mess- oder Steuerweg. „Modellbezogen geprüft“ kennzeichnet zusätzlich einen praktischen Beleg für genau die beschriebene Variante und Funktion. Bei „Individuell prüfen“ helfen uns Modell und Firmware, deinen Weg gezielt anzusehen. Das Aktualisierungsdatum bezieht sich auf die Anleitung.