Wallbox · Anleitung und Einordnung

ABL eMH1 mit PV-Flow verbinden — Modbus ASCII / EW11

Bringe deine ABL eMH1 über Modbus ASCII und eine transparente TCP-Bridge in PV-Flow. Entdecke den Softwareweg und die benötigten Bausteine.

Anleitung aktualisiert am 14.10.2026.

Deine Anbindung im Überblick

Softwareanbindung verfügbar

eMH1-Modbus-ASCII-Steuerung über einen transparenten RS485-TCP-Tunnel.

Die Softwareanbindung ist da. Die Anleitung zeigt dir die passende Modellvariante, nötige Einstellungen und den Weg zur Einrichtung.

Lokal über ATOM S3R → PV-Flow-Cloud

Das brauchst du für die Einrichtung

  • Modell, Firmware und Schnittstelle mit dem passenden Geräteprofil abgleichen.
  • RS485-zu-TCP-Transparentbridge mit passender serieller Konfiguration und Fachinstallation erforderlich.

    Die Grundlage für Solarladen ist eine aktuelle Messung von Netzbezug und Einspeisung am gesamten Hausanschluss, mit korrektem Vorzeichen und allen Phasen. Ein vorhandener Wechselrichter-Smart-Meter kann sie liefern; alternativ ergänzt du einen passenden Netzzähler. So wird aus deinen Messwerten die Grundlage für die Überschussregelung.

    Modell- und Integrationsvarianten

    Wähle die Variante, die zu deinem Modell und deiner Firmware passt. Gleiche Port und Unit-ID mit deinen Geräteeinstellungen ab.

    ABL eMH1 · Modbus ASCII über EW11-Transparenttunnel

    Softwareanbindung verfügbar

    eMH1-Modbus-ASCII-Steuerung über einen transparenten RS485-TCP-Tunnel.

    Lokal über ATOM S3R → PV-Flow-Cloud

    Protokoll
    Modbus ASCII (EW11)
    Portvorgabe
    502
    Schnittstellen, Quellen und Teststand
    • PV-Flow-Schnittstellenimplementierung · Implementierung

      Softwarepfad für Modbus ASCII (EW11); passende Modell- und Firmwareangaben findest du in der Variantenansicht.

      backend/app/charging/adapters/abl_emh1_adapter.py

    ABL eMH2 / eMH3 · Protokoll und Variante unbekannt

    Individuell prüfen

    Mit Modell, Firmware und Schnittstellendaten lässt sich die passende Variante individuell prüfen.

    Lokal über ATOM S3R → PV-Flow-Cloud

    Protokoll
    Modbus ASCII (EW11)
    Schnittstellen, Quellen und Teststand
    • Hersteller-/Protokolldokumentation · Dokumentation

      Hersteller-/Protokollbeschreibung der Schnittstelle.

      Quelle öffnen

    ASCII ist nicht RTU oder Modbus TCP

    Der aktuelle Adapter nutzt eMH1-Modbus ASCII über RS485. Eine TCP-Transparentbridge wie EW11 transportiert den Datenstrom; ihr Port 502 ist eine gewählte Gatewaykonfiguration, keine native Wallbox-TCP-Schnittstelle. Keinen RTU-Modbus-Gatewaymodus mit dem ASCII-Pfad gleichsetzen.

    Fachgerechte zusätzliche Hardware

    Busverkabelung, Stromversorgung, WLAN, serielle Parameter und Transparentmodus gemäß den tatsächlichen Gerätehandbüchern einrichten lassen. Der ESP32-Controller hat hier keinen direkt nutzbaren RS485-Anschluss. Eine Fachkraft richtet die passende Bridge und deren Versorgung für deine Installation ein.

    Modell- und Energiegrenzen

    Der Adapter ist für eMH1 implementiert, nicht als Beleg aller eMH2/eMH3 oder eines generellen OCPP-Ausschlusses jeder ABL-Serie. Kein automatischer Phasenwechsel. Ein fehlendes Energie-Register wird nicht zu einem abrechenbaren Zähler; Leistungsintegration ist eine Schätzung, ohne belegte pauschale ±5-%-Genauigkeit.

    Wake-up bleibt modellabhängig

    Der Code enthält Wake-up-/Doppelsende-Verhalten. Das beweist nicht, dass jedes Fahrzeug und jede eMH1-Firmware ohne manuellen Eingriff wieder startet.

    Verbindung und Voraussetzungen

    Die ESP32-Netzwerkbrücke bringt deine lokalen Messwerte in die betreute PV-Flow-Cloud. Dort laufen Dashboard und Laderegelung — ein eigener Server ist nicht nötig. Die Brücke benötigt Internet und Zugriff auf die lokalen Geräte. Cloud-OCPP-, Herstellercloud- und Fahrzeugcloud-Pfade haben ihre jeweils eigene Verbindung. Bei Verbindungsproblemen prüfst du den Status von Brücke und Wallbox; das Verhalten während eines Ausfalls hängt vom Adapter und dem zuletzt übertragenen Befehl ab.

    Für Solarladen ergänzt die vollständige Haus-Netzflussmessung deine PV-Werte: Bezug und Einspeisung, korrektes Vorzeichen und ein aktueller Datenstand. Ein passender Wechselrichter-Smart-Meter kann diese Werte liefern; alternativ ergänzt du einen geeigneten Netzzähler. So berücksichtigt die Regelung alle Phasen und den gesamten Haushalt.

    Arbeiten an Sicherungskasten, Wallbox, RS485-Anschlüssen und Netzleitungen gehören ausschließlich in die Hände einer Elektrofachkraft. Die unten beschriebene Softwarekonfiguration ersetzt weder die Herstelleranleitung noch die elektrische Abnahme.

    Quellen und dein nächster Schritt

    In der Modellansicht findest du die Schnittstellenreferenzen und den jeweiligen Funktionsumfang. Bereite die Einrichtung mit den passenden Gerätedaten vor. Entdecke auch Einrichtung und Brückenvoraussetzungen, Wallboxvarianten und Netzmessgeräte.

    Einrichtung und Prüfung

    Diese Schritte führen dich durch die Softwarekonfiguration. Halte Gerätezugang und Verbindungsdaten bereit; elektrische Installationen übernimmt eine Fachkraft.

    1. 1. Modell und Schnittstelle prüfen

      Typenschild, Firmware und Kommunikationsmodul mit dem Gerätehandbuch abgleichen. So findest du das passende Geräteprofil.

    2. 2. Lokale Verbindung vorbereiten

      Die benötigte Schnittstelle gemäß Herstelleranleitung freischalten. Lokale IP und tatsächlich eingestellten Port/Unit-ID notieren; bei Bedarf DHCP-Reservierung im Router setzen.

    3. 3. In PV-Flow konfigurieren

      Den passenden Hersteller- und Protokolleintrag auswählen und die tatsächlichen Verbindungsdaten der Variante eintragen. Die ESP32-Brücke muss das Gerät erreichen und mit der PV-Flow-Cloud verbunden sein.

    4. 4. Werte und Voraussetzungen prüfen

      Messwerte, Vorzeichen und Aktualität mit der Geräteanzeige abgleichen. Für Ladesteuerung zusätzlich Netzfluss, Wallbox, Fahrzeugfähigkeit und elektrische Grenzen prüfen. Danach kannst du einen bewussten Ladeversuch durchführen und die Rückmeldungen beobachten.

    Häufige Fragen

    Wie starte ich mit meinen vorhandenen Geräten?

    Wähle die passende Modell- und Schnittstellenvariante. Halte Firmware, Gerätezugang und Verbindungsdaten bereit und folge der Anleitung. Für Solarladen ergänzt du die vollständige Haus-Netzflussmessung und eine passende Wallbox; mit dem Energie-Dashboard kannst du auch ohne Wallbox beginnen.

    Was bedeutet der Status meiner Modellvariante?

    „Softwareanbindung verfügbar“ bezeichnet den implementierten Mess- oder Steuerweg. „Modellbezogen geprüft“ kennzeichnet zusätzlich einen praktischen Beleg für genau die beschriebene Variante und Funktion. Bei „Individuell prüfen“ helfen uns Modell und Firmware, deinen Weg gezielt anzusehen. Das Aktualisierungsdatum bezieht sich auf die Anleitung.