Balkonkraftwerk · Anleitung und Einordnung

Hoymiles Original-DTU mit PV-Flow — deine DTU-Variante finden

Entdecke die beiden Hoymiles-DTU-Messpfade. Native TCP10081 und der Modbuskandidat werden getrennt eingeordnet, damit du deine Variante gezielt prüfen kannst.

Anleitung aktualisiert am 14.10.2026.

Deine Anbindung im Überblick

Softwareanbindung verfügbar

PV-Telemetrie aus Original-DTU-Pfaden; die konkrete DTU-/Firmwarevariante wird individuell geprüft.

Die Softwareanbindung ist da. Die Anleitung zeigt dir die passende Modellvariante, nötige Einstellungen und den Weg zur Einrichtung.

Lokal über ATOM S3R → PV-Flow-Cloud

Das brauchst du für die Einrichtung

  • Modell, Firmware und Schnittstelle mit dem passenden Geräteprofil abgleichen.

    Die Grundlage für Solarladen ist eine aktuelle Messung von Netzbezug und Einspeisung am gesamten Hausanschluss, mit korrektem Vorzeichen und allen Phasen. Ein vorhandener Wechselrichter-Smart-Meter kann sie liefern; alternativ ergänzt du einen passenden Netzzähler. So wird aus deinen Messwerten die Grundlage für die Überschussregelung.

    Modell- und Integrationsvarianten

    Wähle die Variante, die zu deinem Modell und deiner Firmware passt. Gleiche Port und Unit-ID mit deinen Geräteeinstellungen ab.

    Original-DTU · natives hoymiles_dtu TCP

    Softwareanbindung verfügbar

    PV-Telemetrie aus Original-DTU-Softwarepfaden; DTU und Firmware individuell prüfen.

    Lokal über ATOM S3R → PV-Flow-Cloud

    Protokoll
    Hoymiles natives TCP / Protobuf
    Portvorgabe
    10081
    • DTU-Modell, Firmwareversion und Skalierung praktisch prüfen.
    Schnittstellen, Quellen und Teststand
    • PV-Flow-Schnittstellenimplementierung · Implementierung

      Softwarepfad für Hoymiles natives TCP / Protobuf; passende Modell- und Firmwareangaben findest du in der Variantenansicht.

      backend/app/device/normalizers/hoymiles/dtu_pb.py

    DTU-Pro-S-Kandidat · Modbus TCP (Port unbestätigt)

    Softwareanbindung verfügbar

    PV-Telemetrie aus Original-DTU-Softwarepfaden; DTU und Firmware individuell prüfen.

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    Protokoll
    Modbus TCP · Port 502 nur Annahme
    Portvorgabe
    502
    Unit-ID-Vorgabe
    1
    • Tatsächliche Modbus-TCP-Verfügbarkeit und Port prüfen; 502 ist unverifiziert.
    Schnittstellen, Quellen und Teststand
    • PV-Flow-Schnittstellenimplementierung · Implementierung

      Softwarepfad für Modbus TCP · Port 502 nur Annahme; passende Modell- und Firmwareangaben findest du in der Variantenansicht.

      backend/app/device/normalizers/hoymiles/dtu_modbus.py

    OpenDTU / AhoyDTU · kein entsprechender PV-Flow-Pfad belegt

    Individuell prüfen

    Mit Modell, Firmware und Schnittstellendaten lässt sich die passende Variante individuell prüfen.

    Lokal über ATOM S3R → PV-Flow-Cloud

    Protokoll
    Andere DTU-API
    Schnittstellen, Quellen und Teststand
    • Hersteller-/Protokolldokumentation · Dokumentation

      Hersteller-/Protokollbeschreibung der Schnittstelle.

      Quelle öffnen

    Native 10081 und Modbus 502 nicht vermischen

    Das Backend enthält hoymiles_dtu für ein natives TCP-/Protobuf-Protokoll auf Port 10081 sowie modbus_tcp für ein DTU-Pro-S-Registerprofil. Das sind verschiedene Varianten mit unterschiedlichen Voraussetzungen. Ein Modbus-Schalter erklärt keine fehlende native 10081-Antwort.

    Hardwarevalidierung ausdrücklich offen

    Die Roadmap benennt Phase 4 als offen: reale Skalierungsfaktoren und DTU-Firmwarezuordnung sind unbestätigt. Für den Modbuspfad ist Port 502 im Registrykommentar ausdrücklich eine Annahme. Synthetische Fixtures testen Parsing, nicht den realen DTU-Zugang oder richtige Watt-/Ertragswerte.

    DTU-Funktechnik passend zum Wechselrichter

    Gleiche HM/HMS/HMT und deine DTU-Lite-/Pro-/S-/WLite-Variante mit der Hoymiles-Funkkompatibilität ab. Dazu gehören die konkrete Gerätegeneration und Firmware. OpenDTU und AhoyDTU haben andere API-Pfade und werden in der Modellansicht separat eingeordnet.

    PV-Quelle liefert keinen Haus-Netzfluss

    Die DTU liefert keine vollständige Haus-Netzbilanz. Für Überschussladen einen geeigneten Netzzähler einplanen. Eine kleine PV-Anlage kann als Zusatzquelle dienen; additive Leistung ist nicht automatisch vollständig AC-Solarenergie.

    Verbindung und Voraussetzungen

    Die ESP32-Netzwerkbrücke bringt deine lokalen Messwerte in die betreute PV-Flow-Cloud. Dort laufen Dashboard und Laderegelung — ein eigener Server ist nicht nötig. Die Brücke benötigt Internet und Zugriff auf die lokalen Geräte. Cloud-OCPP-, Herstellercloud- und Fahrzeugcloud-Pfade haben ihre jeweils eigene Verbindung. Bei Verbindungsproblemen prüfst du den Status von Brücke und Wallbox; das Verhalten während eines Ausfalls hängt vom Adapter und dem zuletzt übertragenen Befehl ab.

    Für Solarladen ergänzt die vollständige Haus-Netzflussmessung deine PV-Werte: Bezug und Einspeisung, korrektes Vorzeichen und ein aktueller Datenstand. Ein passender Wechselrichter-Smart-Meter kann diese Werte liefern; alternativ ergänzt du einen geeigneten Netzzähler. So berücksichtigt die Regelung alle Phasen und den gesamten Haushalt.

    Quellen und dein nächster Schritt

    In der Modellansicht findest du die Schnittstellenreferenzen und den jeweiligen Funktionsumfang. Bereite die Einrichtung mit den passenden Gerätedaten vor. Entdecke auch Einrichtung und Brückenvoraussetzungen, Wallboxvarianten und Netzmessgeräte.

    Einrichtung und Prüfung

    Diese Schritte führen dich durch die Softwarekonfiguration. Halte Gerätezugang und Verbindungsdaten bereit; elektrische Installationen übernimmt eine Fachkraft.

    1. 1. Modell und Schnittstelle prüfen

      Typenschild, Firmware und Kommunikationsmodul mit dem Gerätehandbuch abgleichen. So findest du das passende Geräteprofil.

    2. 2. Lokale Verbindung vorbereiten

      Die benötigte Schnittstelle gemäß Herstelleranleitung freischalten. Lokale IP und tatsächlich eingestellten Port/Unit-ID notieren; bei Bedarf DHCP-Reservierung im Router setzen.

    3. 3. In PV-Flow konfigurieren

      Den passenden Hersteller- und Protokolleintrag auswählen und die tatsächlichen Verbindungsdaten der Variante eintragen. Die ESP32-Brücke muss das Gerät erreichen und mit der PV-Flow-Cloud verbunden sein.

    4. 4. Werte und Voraussetzungen prüfen

      Messwerte, Vorzeichen und Aktualität mit der Geräteanzeige abgleichen. Für Ladesteuerung zusätzlich Netzfluss, Wallbox, Fahrzeugfähigkeit und elektrische Grenzen prüfen. Danach kannst du einen bewussten Ladeversuch durchführen und die Rückmeldungen beobachten.

    Häufige Fragen

    Wie starte ich mit meinen vorhandenen Geräten?

    Wähle die passende Modell- und Schnittstellenvariante. Halte Firmware, Gerätezugang und Verbindungsdaten bereit und folge der Anleitung. Für Solarladen ergänzt du die vollständige Haus-Netzflussmessung und eine passende Wallbox; mit dem Energie-Dashboard kannst du auch ohne Wallbox beginnen.

    Was bedeutet der Status meiner Modellvariante?

    „Softwareanbindung verfügbar“ bezeichnet den implementierten Mess- oder Steuerweg. „Modellbezogen geprüft“ kennzeichnet zusätzlich einen praktischen Beleg für genau die beschriebene Variante und Funktion. Bei „Individuell prüfen“ helfen uns Modell und Firmware, deinen Weg gezielt anzusehen. Das Aktualisierungsdatum bezieht sich auf die Anleitung.